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Die Männer des Sängerbunds Vockenhausen haben seit Anfang März einen neuen Chorleiter. „Nach 13 Jah­ren haben wir uns von Christian Hauck ge­trennt,“ erklärt Vorsitzender Roland Häuber.

Neuer Chorleiter mit Kopf und Herz Mit Verve stim­mte der 35-jährige Di­ri­gent Kons­tan­tin Kar­kli­siys­ki (Foto) bei der ersten ge­mein­sa­men Chorprobe von Frauen- und Män­ner­chor die Schla­ger­me­lo­dien aus dem Repertoire des Projektchors an: „Wir sin­gen mit Kopf und Herz, das muss der Zuhörer spüren.“ Beide Chöre sind be­geis­tert vom Elan des jungen Mannes und waren sich ei­nig: „Der passt zu uns.“ Zur Zeit proben sie eifrig für das Kon­zert zur Feier des 50-jährigen Bestehens des Ver­eins­rings Vockenhausen im Juni.


Die 70er Jahre und ihre Musik! Das Ab­schluss­kon­zert des Chorprojektes des Sänger­bundes Vocken­hausen 1851 frischte bei der Schlagerparty am ver­gan­genen Samstag das Ge­dächt­nis der Zu­hö­rer in der voll­be­setz­ten Jahn­turn­halle in Vocken­hausen auf.

Die Damen und Herren des Sängerbundes hatten während ih­res Chorprojektes alte Ohrwürmer der damaligen Hit­pa­ra­de einstudiert. Der Männerchor startete mit „Grie­chi­scher Wein“ und „Die kleine Kneipe“. Es würde den Män­nern zwar nach­gesagt, dass ihre Liebe dem Wein und den Kneipen gel­te, meinte Moderator Heiner Benz, doch man täte damit den Jungs unrecht, die weitaus mehr zu bie­ten hätten.

Den Beweis lieferten sie mit ihren Liedern. Abwechselnd stan­den Frauen und Männerchor alleine und gemeinsam als ge­misch­ter Chor auf der Bühne. Die Liedwahl des Frau­en­cho­res war romantisch. „Lieder der Nacht“, „Tränen lü­gen nicht“ oder „Butterfly“ von Daniel Gerard. Heike Brug­ger und Frank Förster sangen im Duett „Schön ist es auf der Welt zu sein“ und er­hiel­ten riesigen Applaus für ihre Solo­leistung.


Sängerbund hat schon 20 neue Stimmen.
Die Lieder der 70er Jahre kommen an im Pro­jekt­chor. Auch wenn sie nicht ganz die Favoriten von Diri­gen­tin Solveig Wagner sind.

„Wunder gibt es immer wieder“ - so heißt es in dem be­rühm­ten Schlager von Katja Ebstein. Und gerade scheint es, als er­le­be der Sängerbund 1851 Vockenhausen, dass in die­ser Textzeile ein gutes Quäntchen Wahrheit steckt. Der Pro­jekt­chor, das neue „Baby“ des Gesangvereins, erfreut sich nämlich ungeahnter Beliebtheit. Rund 20 neue Sänger konn­ten bereits ge­won­nen werden. Das Erfolgsgeheimnis hin­ter dem kleinen Wunder ist findig und simpel zugleich: Ge­sun­gen werden we­der moderne Popsongs, noch Lieder aus der traditionellen Chorliteratur. Sondern das, was viele ken­nen und gerne mö­gen: Schlager aus den 70er Jahren.


„Wunder gibt es immer wieder“, „Tränen lügen nicht“ oder „Die kleine Kneipe“ - es gibt jede Menge bekannte Schlager der 70er Jahre. Dieser Zeit widmet sich nun der Sängerbund Vockenhausen.

„Wunder gibt es immer wieder“, „Tränen lügen nicht“ oder „Die kleine Kneipe“ - es gibt jede Menge bekannte Schlager der 70er Jahre. Dieser Zeit widmet sich nun der Sängerbund Vockenhausen bei einem Chorprojekt. Ziel ist es, ein breites Re­per­toire an Schlagern bei einem großen Konzert im No­vem­ber zu präsentieren. Der Startschuss ist gefallen, In­te­res­sen­ten können noch einsteigen.


"Ein neuer Tenor hat sich auf unsere Aktion hin schon ge­mel­det", freut sich Sabine Kammer, die neue zweite Vor­sit­zen­de des Gesangvereins Sängerbund Vockenhausen. Und den können die 25 Männer des Chores gut gebrauchen. Auch zwei Frauen aus Ehlhalten wechselten nach der Ein­stel­lung des dortigen Chors zum Sängerbund.

Im 70er-Jahre-Look warben die Mitglieder am vergangenen Samstag in Vockenhausen für ihr Chorprojekt "Schlager der 70er Jahre" (Foto). Mit selbstgestrickten Pullis, wild­ge­mus­ter­ten Blusen und Hosenbeinen, Stirnbändern und rosaroter Bril­le wa­ren die Sängerinnen und Sänger ein Hin­gucker an der Hauptstraße. Sie verteilten Handzettel (s. An­zeige unten) und such­ten das Gespräch mit Passanten.